Ausgehend von unserer Schlussaussage: „Wir machen Ehrenamt- wir machen was Großartiges“ haben wir in unserem Netzwerkworkshop festgestellt, dass die Freiwilligenagenturen unter sehr unterschiedlichen Bedingungen arbeiten. Eines eint uns: Der Wille und der Wunsch, die Öffentlichkeit in den Städten und Kommunen mehr über dieses Ehrenamt zu informieren und auch darzustellen, was passiert, wenn Ehrenamt nicht mehr vorhanden ist.

Die aktuellen Herausforderungen – und dies sagt bereits der Titel unserer Veranstaltung: „Knappe Budgets – mit wenig Aufwand viel erreichen“ bestehen in vielen Städten und Kommunen in der Tatsache, dass viele unter der Haushaltssicherung stehen. Das hat viel Einfluss auf die Arbeit der Freiwilligenagenturen. Weiterfinanzierung ist unsicher, eigene Budget gibt es gar nicht oder es wird gekürzt.
So müssen Ideen entwickelt werden, die nicht viel Geld kosten, aber trotzdem wirkungsvoll sind. Welche Lösungsansätze/Ideen gibt es vor Ort:
- EA Tag mit Ständen/Ausstellung zum EA
- Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung
- Newsletter
- Sponsoring – Promis mit einbeziehen
- Brandbrief an die Politik
- Mehr Lobbyarbeit
- EA-Pate/Patin
- Netzwerk aufbauen (Wohlfahrtsverbände, Vereine, Institutionen)
- Schulen/Hochschulen einbinden
- Podcast
- Junge Menschen in Ehrensache reinschnuppern lassen
- Stadtgesellschaft einbeziehen
- Ehrenamt to go
- Multiplikator*innen finden
- Mehrwert für die Gesellschaft klären
Welche Unterschiede wurden zwischen den Agenturen deutlich und was ist abzuwägen, mit welcher Struktur besser zu arbeiten/erfolgreicher zu arbeiten ist?
- Welche Trägerstruktur gibt es: städtisch oder Vereinsebene?
- Eigenes Budget oder Abhängigkeit von Stadt/Verein?
Welche Ziele haben wir?
Wir wollen, dass mehr Menschen in unserer Stadtgesellschaft ehrenamtlich arbeiten. Dies gilt insbesondere für junge Menschen. Hier sind besondere Voraussetzungen zu schaffen (sh. Ideen). Dazu muss der Unterschied deutlich gemacht werden, wo ist EA erforderlich und wo haben Arbeitgeber und die Politik Verantwortung und muss Hauptamt eingestellt werden. Ziel in Hamm sollte neben dem Konzept zur Neuaufstellung der Freiwilligenagentur ein Plan sein, mit dem wir erreichen, dass die Finanzierung der Freiwilligenagentur gesichert ist, die Politik und der HH in Hamm seinen Teil dazu beiträgt und jede/r seine Aufgaben kennt. Dies betrifft auch die Veränderungen von der Freiwilligenzentrale zur Freiwilligenagentur, wo wir schon ein gutes Stück weitergekommen sind.



